Ins Paradies kommt nie ein Karussell von Siegfried Maaß – auch als E-Book!

Ins Paradies kommt nie ein Karussell von Siegfried Maaß

Ins Paradies kommt nie ein Karussell – dieses 186seitige Buch erschien 1976 in der Jugendreihe im Verlag Neues Leben.

Ins Paradies kommt nie ein Karussell von Siegfried Maaß

„Karo verläßt an seinem 18. Geburtstag sein Zuhause in der Paradies-Siedlung, wo es für ihn alles andere als paradiesisch ist. Er will zum Rummel und mit Pachnitzkes „Traumfahrt“ losziehen.“

(Quelle: Buchcover)


 Ein nächtlicher Jungenspaß: In der Stadtrandsiedlung ‚Paradies’, Zickzackhausen genannt, geben sich zwei Jungendliche nächtliche Lichtsignale, wodurch sogleich der Abschnittsbevollmächtigte der Volkspolizei erscheint und seine Vermutungen äußert.
Daran erinnert sich Karo, nachdem er fluchtartig die Siedlung und damit auch seine Eltern verlassen hat und auf dem Rummel arbeitet, mit dem er durch das Land zieht. Ausgerechnet das altertümlichste Karussell hat er sich ausgesucht. Damit verwirklicht er seinen Traum von Freiheit und Unabhängigkeit – etwas, was er nicht wieder aufgeben will.
Zumal er Ulrike in seiner unmittelbaren Nähe weiß. Sie ist mit dem Fahrgeschäft ihres Vaters, dem Riesenrad, unterwegs. Im Gegensatz zu Karo erfüllt sie notgedrungen ihre Pflicht und möchte den Rummel endgültig verlassen.
Kann es ihnen gelingen, ihre unterschiedlichen Wünsche und Lebensvorstellungen mit ihrer Liebe zu vereinbaren?

Ins Paradies kommt nie ein Karussell von Siegfried Maaß
E-Book


LESEPROBE:
„Hast du eine gute Nacht gehabt?“, rief Pachnitzke, und als ich ihn unterm Handtuch hervor anblickte, entdeckte ich sein spöttisches Lachen, womit er verriet, genau zu wissen, wie gut meine Nacht gewesen war. „Weißt du“, meinte er dann und prahlte dabei so laut, dass ich befürchtete, Langewalds würden jedes Wort verstehen können, „du musst mal ’ne Handvoll Staufferfett nehmen und deine Wagentür schmieren. Sonst kriegt nämlich jedes Mal der ganze Rummel mit, wann du nach Hause kommst.“
„Gut“, sagte ich, „werde ich machen.“
Über die vergangene Nacht konnte ich mich eigentlich nicht beklagen. Aber sollte ich etwa auf Pachnitzkes Ton eingehen und ihm unter die Nase reiben, dass ich bis zum Morgengrauen bei Ulrike gelegen hatte? Das ging ihn schließlich nichts an. Vielleicht hatte er aber gar keine Einzelheiten hören, sondern mich wirklich nur vor neugierigen Nachbarn warnen wollen? Bisher hatte er sich nie darum gekümmert, was ich in meiner Freizeit trieb.
Ich musste plötzlich wieder an meinen Traum denken. Hätte Ulrike nicht nur in meinem Traum das Riesenrad übernommen, würde ich jetzt zu Pachnitzke sagen: Ich will zu Schmalfelds überwechseln. Ulrike kann eine Hilfe gut gebrauchen.
Ich stellte mir sein Gesicht vor, die Enttäuschung, die darauf zu erkennen sein würde. Von einer „guten“ Nacht würde er dann bestimmt nicht mehr reden. Oder hatte er vielleicht schon einen Ersatz für mich in Aussicht?

 
(Quelle: EDITION digital/Amazon/KindleShop)

Den Link zum Download, weitere Informationen zum Buch sowie eine Leseprobe finden Sie hier – Ins Paradies kommt nie ein Karussell von Siegfried Maaß

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 1125 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 182 Seiten
  • Verlag: EDITION digital; Auflage: 1 (14. Dezember 2014)


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